Große Schlussvorstellung - Bürgermeister verspricht ein Feuerwerk! Es wird aber wohl wieder nur heiße Luft um nichts werden.

Aktualisiert: 23. Aug.
Der amtierende Bürgermeister Bernd Grebenstein soll internen Kreisen zufolge in der kommenden Gemeinderatssitzung am 03.09.2026 eine große Schlussvorstellung mit Feuerwerk angekündigt haben. Dort will er, wie schon allzu oft, versteckt hinter einem viel zu großen Rednerpult, geschützt durch das Gewicht seines Amtes, mit all seinen angeblichen Gegnern und Widersachern abrechnen. Dabei wird er wohl wieder ordentlich ausholen und diejenigen beschimpfen und diffamieren, die gemäß seiner wirren Interpretation Schuld an seinem seit 12 Jahren fortwährenden Versagen sein sollen.
Auf dieser Schmähliste werden sich viele alte und neue politische Mandatsträger der Fraktionen Bündnis 90 – Die Grünen und SPD wiederfinden. Sicher auch der ehemalige Vorsitzende des Seniorenbeirats, ehemalige Beschäftigte der Gemeindeverwaltung, die teilweise schon verstorben sind, und auch der ehemalige Vorstand des Staufenberger GemeindeService AöR. Ich kann nur allen, die einmal live erleben möchten, wie der ehemalige Kirmeszeltmusikant vom Meißner zu ehemaligen Entertainerhöhenflügen aufblüht, sich diese Show anzusehen. Klar, man wird sich vermutlich unfassbar fremdschämen, aber dieser stets kurzweilige Energieschub des Bürgermeisters ist schon interessant anzusehen. Ich spreche da aus jahrelanger Erfahrung. Das Problem ist leider, dass die Tagesordnung einer Ratssitzung es nicht erlaubt, solch einseitige Sichtweisen direkt zu relativieren, denn zumeist handelt es sich nur um subjektive Eindrücke einer sehr verbitterten Person. Problematischer ist allerdings nach solchen Hasstiraden, dass der zusammengefasste Inhalt allzu schnell den Weg in Redaktionen der Tageszeitungen findet und man erst Tage später solchen Schmarrn nachlesen kann, wenn man selbst nicht vor Ort war. Dann ist die Geschichte aber in der Welt und das Entfernen kostet zig-fachen Aufwand, schaffen wird man es allerdings nie. Das wissen er und seine ihn jahrelang unterstützenden Personen allzu gut. Das entsprechende Sprichwort aus dem Mund eines ehemaligen Kollegen, der ganz genau dies ebenfalls praktiziert(e), lautet: Wenn man mit Schmutz - es war eigentlich ein anderes Wort - beschmissen wird, kann man diesen zwar größtenteils abschütteln, einen Rest Schmutz wird man aber nicht los – und auch nicht den Gestank. Toll, oder?
Nachdem Bürgermeister Grebenstein von Anfang an regelmäßig und abwertend von Fehlern seiner Vorgänger spricht, wollen wir nun aber zunächst mal genau betrachten, was er in 12 Anwesenheitsjahren in der Verwaltung, mit Unterstützung der jungen CDU-Garde, Großartiges vollbracht hat. Denn wenn man sich herausnimmt, so wie er es in den letzten Jahren ständig getan hat, andere Menschen zu maßregeln und deren Schaffen zu diskreditieren, muss man schon sehr von sich überzeugt sein. Kann er den Nachweis erbringen? Lesen Sie selbst.
Was hat Bürgermeister Bernd Grebenstein eingentlich in 12 Jahren geschaffen?
Nachfolgend eine kurze Aufstellung der von ihm abgeschafften oder zerstörten Strukturen, die ihm sein Vorgänger übergeben und zuvor in Jahrzehnten mühsam mit dem Gemeinderat aufgebaut und etabliert hatte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Neujahrsempfang gibt es seit Jahren nicht mehr, weil keine Kapazitäten frei seien und "... aus der Politik auch niemand dabei behilflich sei.".
Sportlerehrung gibt es seit Jahren ebenfalls nicht mehr, sollte mehrfach wiederbelebt werden.
Gewerbeschauen werden seit 2016 nicht mehr angeboten, man sei ja nicht mehr zuständig, weil ein Gewerbeverein unter anderem dafür gegründet wurde. Nun kann man diesem die Schuld in die Schuhe schieben.
„Radel mal im Niestetal“ gibt es nicht mehr.
Partnergemeinde Pustacabolcz wird nicht mehr besucht, das letzte Zusammentreffen war "aufreibend".
Vierteljährliche Information des BM im Mitteilungsblatt wurde angekündigt, schlief aber nach den ersten Ausgaben wieder ein. Wörüber sollte er auch berichten?
Seniorenbeirat, zunächst hervorgehobener und gelobte Zusammenarbeit, nach hausgemachten Querelen Streit in der Öffentlichkeit, kennt man irgendwoher, oder?
Wiedereingliederung des Staufenberger GemeindeService AöR nach 20 Jahren mit unwahren Behauptungen und übler Nachrede. Nun stellt sich raus, dass es irgendwie doch nicht so ist. Haben Sie schon einmal erlebt, dass Fehler in der Politik rückabgewickelt werden? Das gibt es nicht. Darum werden vor solchen Bestrebungen/Prozessen die tollsten Dinge versprochen oder größten Horrorszenarien an die Wand gemalt. In jedem Fall kommen die Akteure immer damit durch.
Nachfolgend eine kurze Aufstellung von verschiedenen Versprechender, die teilweise teuer eingekauft, wie viele andere jedoch nicht eingehalten wurden. Schuld daran sind natürlich alle anderen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Das ISEK wurde teuer eingekauft (Planungsbüro, etc.) und öffentlich als eine Wunderwaffe für Staufenberg beworben, nach kurzer Zeit aber wieder auf Eis gelegt, weil angeblich kein Interesse bei Bürgern und Politik da sei.
Die Wanderwege- und Tourismusentwicklung wurde trotz Euphorie und Werbung für eine eigene Wanderschule auf Eis gelegt., weil einige Wegeeigentümer widersprachen. Die zuvor durchgeführte Teilnahme an gemeinsamen Projekten wurde aufgrund von Kapazitätsmangel abgesagt und "... aus der Politik auch niemand dabei behilflich sei.".
Das großartig angepriesene jährliche Gemeindefest hat allerdings noch nie stattgefunden.
Kinderbürgermeister wurde ebenfalls groß angekündigt, gibt es aber nicht. Man möge mich korrigieren.
Ständige Konzepterstellungen, um Zeit zu gewinnen und um Projekte anderer Ideengeber nicht angehen zu müssen oder von eigenen Problemen abzulenken.
Trotz teurem Straßenzustandskataster wurde seit 2014 nur zwei Straßen ausgebaut. Aussage war, dass derzeit keine Kapazitäten vorhanden seien und Bürger doch klagen könnten, wenn sie eine neue Straße möchten.
Konzept zur ganzheitlichen Untersuchung des Leuchtturmprojekts Campus Landwehrhagen aufgelegt, um den Bau der von Bündnis 90 - Die Grünen geforderten Heizungsanlage zu verhindern. Zunächst Zusage zur Umsetzung dieses Konzepts gemacht und in Finanzhaushalt eingestellt, dann wieder daraus entfernt - Geld gespart.
Großes Klimaschutzkonzept aufgelegt ohne es ernst zu meinen. Der Energiebericht 2023 wurde vom SGS für die Gemeinde mit erstellt, um Fristen zu wahren. Seitdem gibt es keinen mehr, wow.
Zu seinem Amtsantritt, versprach er, Personalführung sei eine seiner Kernkompetenzen:
Trennung von Herrn B., sie waren zunächst gute Bekannte, dann Feinde.
Trennung von Herrn K., sie waren zunächst ebenfalls gute Bekannte, dann Feinde.
Trennung von Herrn W., kein guter Bekannter
Trennung von Frau H. 1, sie war zunächst gelobte Mitarbeiterin und Repräsentantin, dann Feindin.
Trennung von Frau H. 2, sie war zunächst gelobte Mitarbeiterin, danach hat man über sich über Krankheit und deren Dauer erregt und weil sie damit eine Stelle belegte.
Trennung von Frau S., sie war zunächst gute Mitarbeiterin, dann auch Feindin.
Trennung von Frau F., sie war zunächst eine gute Mitarbeiterin, deren Ehemann man auch mal gern in juristischen Fragen bemühte.
Trennung von Herrn P., er war zunächst ein gelobter junger, aufsteigender Mitarbeiter, dann konnte man gut auf ihn verzichten (laut seiner Vorgesetzten Fr. S.).
Trennung von Frau W., zunächst gute Mitarbeiterin, dann überflüssig, weil sie nicht arbeite und nur meckern würde.
Weitere Weggänge infolge verhaltensbedingter Provokation.
Ständige Querelen mit dem ein oder anderen Kommunalpolitiker, weil er nicht in der Spur lief.
Würde man einer solchen Person in der freien Wirtschaft 12 Jahre Zeit geben, einen Betrieb herunterzuwirtschaften? Nein, man würde sich seiner nach spätestens ein bis zwei Jahren wieder entledigt inklusive der ihn von Anfang an unterstützenden jungen wilden Staufenberger Gemeinderats-CDU und ihrem Bürgermeisterkandidaten.
Und sollte man einem CDU-Kandidaten glauben, dass sich die Uhren anders drehen werden, wenn er gewählt wird, obwohl er das jetzige Desaster mit zu verantworten hat? Nein, wir sollten besser nicht noch einmal auf solche Versprechungen reinfallen ....

In jedem Fall werde ich vom Feuerwerk berichten.



Wenn man das alles liest, wird einem angst und bange , dass die CDU mit ihrem Bürgermeisterkandidaten vom Wähler die Gelegenheit bekommen könnte, solche Verhinderungspolitik weiter zu betreiben.